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Alexander von Humboldt: „[Botanische Notizen aus der Relation historique]“, in: ders., Sämtliche Schriften digital, herausgegeben von Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, Universität Bern 2021. URL: <https://humboldt.unibe.ch/text/1834-xxx_Botanische_Notizen_aus-1-neu> [abgerufen am 31.01.2023].

URL und Versionierung
Permalink:
https://humboldt.unibe.ch/text/1834-xxx_Botanische_Notizen_aus-1-neu
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Titel [Botanische Notizen aus der Relation historique]
Jahr 1834
Ort Regensburg
Nachweis
in: Flora oder allgemeine botanische Zeitung 20 (28. Mai 1834), S. 320.
Entsprechungen in Buchwerken
Alexander von Humboldt, Relation historique du Voyage aux Régions équinoxiales du Nouveau Continent, 3 Bände, Paris: F. Schoell 1814[–1817], N. Maze 1819[–1821], J. Smith et Gide Fils 1825[–1831], Band 1, S. 138, 187.
Sprache Deutsch
Schriftart Antiqua
Identifikation
Textnummer Druckausgabe: V.33
Dateiname: 1834-xxx_Botanische_Notizen_aus-1-neu
Statistiken
Seitenanzahl: 1
Zeichenanzahl: 1137

|320|
In Humboldt’s Reisen in die Aequinoctial-Gegenden, finden sich unter andern folgende inter-essante Angaben über die Verbreitung mancherPflanzen: S. 202. „Unter dem Piton (des Pic vonTeneriffa) fangen Lichenen an, die verschlacktenund auf der Oberfläche glänzenden Laven zu be-decken; eine Veilchen-Art, (Viola cheiranthifoliapl. equ. t. 32.) verwandt der Viola decumbens, er-hebt sich auf dem Abhang des Vulkans bis auf1740 Toisen Höhe; sie steigt nicht nur höher alsdie andern krautartigen Pflanzen, sondern auch alsdie Gräser, welche auf den Alpen und auf demRücken der Cordilleren unmittelbar die cryptogami-schen Pflanzen berühren.“ S. 279. „Die vierte und fünfte Zone (des Picauf Teneriffa), die Regionen des Ratama und derGräser, nehmen die, den unzugänglichsten Gipfelnder Pyrenäen gleichen Höhen ein. — Wir sprachenschon früher von diesen blühenden Büschen derAlpen-Genisten (Spartium nubigenum), die, mittenin einem Meer von Aschen, Rasen bilden. Zweikrautartige Pflanzen, die Scrophularia glabrata unddie Viola cheiranthifolia erstrecken sich noch wei-ter als bis in das Malpays.“ (Hiezu Litber. Nro. 7.)