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Titel Magneteisen am Fichtelgebirge
Jahr 1797
Ort Jena
Nachweis
in: Magazin für den neuesten Zustand der Naturkunde mit Rücksicht auf die dazu gehörigen Hülfswissenschaften 1:1 (1797), S. 111–112.
Sprache Deutsch
Schriftart Fraktur
Identifikation
Textnummer Druckausgabe: I.61
Dateiname: 1797-xxx_Magneteisen_am_Fichtelgebirge-2
Statistiken
Seitenanzahl: 2
Zeichenanzahl: 1279

Weitere Fassungen
[Magneteisen am Fichtelgebirge] (Jena; Leipzig, 1797, Deutsch)
Magneteisen am Fichtelgebirge (Jena, 1797, Deutsch)
Herr von Humboldt untersuchte den polarisirenden Serpentinstein (Erfurt, 1799, Deutsch)
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Magneteiſen am Fichtelgebirge.

Der Herr Oberbergrath v. Humboldt hat bereitsin ſeiner letztern Anzeige uͤber den großen Magnet-berg am Fichtelgebirge *) angefuͤhrt, daß Stuͤcke,in denen kein eingeſprengtes Magneteiſen bey denſtaͤrkſten Mikroſkopiſchen Vergroͤßerungen ſinnlichwahrgenommen werden kann, vollkommene Polari-taͤt zeigen. Neuerlichſt hat er einen Verſuch ange-ſtellt, welcher noch deutlicher beweiſet, wie wenigjenes zufaͤllig eingemengte Magneteiſen als Urſache
*) Intellig. Bl. zur A. L. Z. No. 65. 1797.
|112| des großen Phaͤnomens betrachtet werden kann. Vonder wirkſamſten Kuppe des Magnetberges wurden ingeringer Entfernung, zwey Stuͤcke abgeſchlagen,welche Hr. Inſp. Werner ſelbſt beyde fuͤr Serpen-tinſtein, und, nach aͤuſſern Kennzeichen, fuͤr voͤlliguͤbereinſtimmend erkannte. Das eine derſelben warſtark polariſirend, das andere hingegen ſo unwirk-ſam, daß es die Bouſſole auch nicht einmal beunru-higte. Von beyden Stuͤcken hatte Hr. v. H. 470Gr. gepuͤlvert, und mittelſt eines Magnetſtabes undoftmaligen Schlemmens, nicht nur in beydenwirkſamen Magneteiſenſtaub entdeckt, ſondern auchgefunden, daß die Menge deſſelben im wirkſamenStuͤcke nur 1, 5; im unwirkſamen aber faſt 5 proCent des Ganzen betrug. Intell. Bl. z. A. L. Z. No. 87. 1797.