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Titel [Selbstanzeige von Florae Fribergensis specimen]
Jahr 1793
Ort Zürich
Nachweis
in: Annalen der Botanick 2:6 (1793), S. 164–166.
Sprache Deutsch
Schriftart Antiqua
Identifikation
Textnummer Druckausgabe: I.34
Dateiname: 1793-xxx_Selbstanzeige_von_Florae-2
Statistiken
Seitenanzahl: 3
Zeichenanzahl: 2659
Bilddigitalisate

Weitere Fassungen
[Selbstanzeige von Florae Fribergensis specimen] (Jena; Leipzig, 1793, Deutsch)
[Selbstanzeige von Florae Fribergensis specimen] (Zürich, 1793, Deutsch)
|164| Eine bergmänniſche Reiſe, die mich viele Monathelang aus meinem Vaterlande entfernte, hat mich gehin-dert, meinen Verſuch über die unterirdiſche Vegetationbereits im verfloſſenen Sommer erſcheinen zu laſſen. Ichdarf indeß hoffen, daß die Arbeit durch dieſe Verzö- |165| gerung ſelbſt gewonnen hat; weil ich Gelegenheit fanddie Gegenſtände, die ich abgebildet, indeß noch ge-nauer zu unterſuchen, die Beſtändigkeit ihrer Formenin den entlegenſten Gebirgen und in ſo verſchiedenerTiefe zu prüfen, die ſchwankende Synonymie zu ver-vollkommnen, und (was mir am wichtigſten ſchien)meine bisherigen Verſuche über chemiſche Pflanzenphy-ſiologie theils zu wiederholen, theils zu erweitern. DerAbdruck des Werks iſt jetzt vollendet, und unter demTitel: Floræ Fribergenſis ſpecimen, plantas cryptogamicaspræſertim ſubterraneas exhibens, edidit F. A. ab Humbold:accedunt Aphoriſmi ex doctrina Phyſiologiæ chemicæ planta-rum — cum tabulis æneis. Berolini ap. Rottmann 1793. in 4°.erſchienen. In dem Anhange habe ich den Begriff derLebenskraft im Allgemeinen näher zu entwikeln unddie Pflanzen als ein Object der phyſiologia comparatazu behandeln verſucht. Ich wünſche, daß andere Che-miker meine Verſuche über die oxygenirte Kochſalz-ſäure, als ein ſo auffallendes Reizmittel der vegetabi-liſchen Gefäſſe, über das Grünwerden der Pflanzen inatmoſphäriſcher Luft, beym bloſſen Lampenſchein, u. ſ. f.unpartheyiſch prüfen, und die von mir begangnen Irr-thümer öffentlich anzeigen mögen, damit ein ſo wich-tiger Theil der Naturkunde, dem ich alle meine künf-tige Muſſe unabläßig zu wiedmen gedenke, und derdurch Facta bereichert werden kann, doch bald zu hö-herer Vollkommenheit gelange. Da der Abdruck mei-nes Werks zu einer Zeit geſchah, wo ich mit ſehr he-terogenen Dingen beſchäftigt war, ſo hole ich folgendeVerſehen nach: |166| Pag. VII. lin. 16. lies ſtatt ſuſpicaris — ſuſpiceris. p. X.l. 18. hiſtoria — hiſtoriam. p. XI. 2. orgyas — orgyias.XI. penult. Gnuſſum — Gneuſſum. XI. ult. operint —operiunt. XII. 24. iungitur — iungatur. XIV. 2. alpi-nia — alpina. p. 134. l. 13. alumnioſa — aluminoſa.p. 137. l. 20. videantur — videntur. p. 142. l. 15. diu-turna — diurna. p. 143. l. 10. Plat. occidentalis — Ace-ris platanoidis. p. 144. l. 11. ſolæ — ſoli. p. 144. l. 14.celloſus — celluloſus. p. 145. l. 8. appellantur — appel-lentur. p. 147. l. 16. nullo aliæ — nulli alii. p. 152. l. 15.alterutris — utrisque. p. 155. l. 21. temporatus — tem-peratus. l. 28. fateor — ſateor. p. 156. l. 7. obſtipui —obſtupui. p. 159. l. 29. poludoſa — paludoſa. p. 190. l. 18.leget — legit.

A. v. Humboldt, kön. preuſſ. Oberbergmeiſter.